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Achtung: Gefälschte E-Mails mit Betreff „Betriebsprüfung 2024“ im Umlauf – Bitte nicht öffnen!

Online seit 29. August 2025, Lesedauer: 3 Min.
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Derzeit kursiert eine neue Phishing-Welle: Betrügerische E-Mails mit dem Betreff „Betriebsprüfung 2024 – Ankuendigung“ geben sich als Schreiben des Finanzamts aus. Diese Nachrichten wirken täuschend echt, sind jedoch ein klarer Betrugsversuch. Mehrere unserer Klient:innen haben uns bereits kontaktiert, da die E-Mails auf den ersten Blick seriös erscheinen und Verunsicherung auslösen. Erfahren Sie nachfolgend mehr über Inhalt, Erkennungsmerkmale und den richtigen Umgang mit solchen Nachrichten.

Wortlaut der gefälschten Nachricht und Erkennungsmerkmale

Der aktuelle Betrugsversuch enthält folgenden Wortlaut:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit wird eine Betriebsprüfung für das Kalenderjahr 2024 angekündigt. Die Prüfung beginnt am Montag, den 15. September 2025. Alle weiteren Informationen, einschließlich der Liste der bereitzustellenden Unterlagen, entnehmen Sie bitte dem beigefügten Dokument.


Mit freundlichen Grüßen,
Finanzamt Österreich
Team Betriebsprüfung“


Der seriöse Ton und die korrekte Formulierung verleihen der Mail auf den ersten Blick Glaubwürdigkeit. Ein sicheres Erkennungszeichen der Fälschung ist jedoch der Anhang, der angeblich weitere Informationen enthält. Das Finanzamt kündigen Betriebsprüfungen niemals per E-Mail an und versendet keine Dokumente im Anhang. Zudem erscheint im vorliegenden Fall neben dem manipulierten Absendernamen „Finanzamt“ die tatsächliche Absenderdomain <noreply@mailguard.store>. Eine solche Domain hat nichts mit Behörden zu tun und ist ein klares Zeichen für Phishing. Offizielle E-Mails stammen ausschließlich von behördlichen Domains wie @bmf.gv.at.

Richtiger Umgang mit betrügerischen Nachrichten

Gefälschte E-Mails im Namen der Finanzverwaltung sind leider kein neues Phänomen. Auch in der Vergangenheit wurden bereits Nachrichten mit Betreffzeilen wie „Steuererstattung“ oder „Daten eingeben“ versendet. Bleiben Sie daher stets wachsam: Öffnen Sie keine Anhänge, klicken Sie auf keine Links und löschen Sie verdächtige E-Mails sofort. Achten Sie zudem genau auf die Absenderadresse, reagieren Sie nicht auf verdächtige Nachrichten und wenden Sie sich im Zweifel direkt über die offiziellen Kanäle an die Behörde.

Unser Fazit:
Auch seriöse Themen wie eine „Betriebsprüfung“ können Teil einer Betrugsmasche sein. Vorsicht und ein kurzer Moment der Prüfung sind dabei der beste Schutz vor Phishing. Löschen Sie verdächtige Nachrichten lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.
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